Walter Spagerer

Die reine Erscheinung – Zwischenspiel 12. April bis 31. Mai 2018

Walter Spagerer - Löwenmähne, 2011

Löwenmähne, 2011, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Mohn amour 2, 2017

Mohn amour 2, 2017, Pigmentdruck auf Fotopapier, 120 x 120 cm, Edition 1/5

Walter Spagerer - Gefüge, 2010

Gefüge, 2010, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Torso nach Arp, 2016

Torso nach Arp, 2016, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagarer - Ich birn ganz Ohr, 2013

Ich birn ganz Ohr, 2013, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Würgeengel, 2016

Würgeengel, 2016, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Rosenherz, 2015

Rosenherz, 2015, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Palimpsest, 2017

Palimpsest, 2017, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Unikat

Walter Spagerer - Quodlibet, 2011

Quodlibet, 2011, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Durchlaucht, 2012

Durchlaucht, 2012, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Kontinent 2, 2015

Kontinent 2, 2015, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Mohn oncle 2, 2017

Mohn oncle, 2017, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer - Schilde, 2018

Schilde, 2018, Pigmentdruck auf Baryt, 42 x 60 cm, Edition 1/10

Walter Spagerer

Walter Spagerer (*1948) lebt in Mannheim, wo er schon mehrfach den Vorort wechselte. Er studierte Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in der Bildhauerklasse von Horst Egon Kalinowski. Beifächer waren Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft. Seine Arbeit als Kunsterzieher gab Walter Spagerer infolge einer Erkrankung auf und widmete sich fortan insbesondere der Fotografie. Seine Arbeiten mit den Schwerpunkten Landschaftsfotografie und Stillleben wurden u. a. in Mannheim, Speyer, Frankfurt und Paris ausgestellt. 2016 erschien das Buch “Walter Spagerer. Ohne Kamera. Fotografieren mit dem Scanner” mit einem Vorwort von Dr. Claude W. Sui im dpunkt.verlag.

 

Der Künstler legt beispielsweise filigrane Blumen, Blätter oder auch Früchte auf den Flachbettscanner und bearbeitet die Bilder anschließend digital nach. Die Scannogramme zeichnen sich durch eine unglaubliche Tiefenschärfe aus. Denn im Gegensatz zur Kamera, die die Lichtpunkte durch ein Objektiv aufnimmt, wodurch an den Rändern Unschärfen entstehen, tastet der Scanner die Oberfläche der Vorlage gleichmäßig Pixel für Pixel ab. Dabei entstehen hyperrealistisch Bilder, die dennoch in ihrer Komposition sehr malerisch anmuten. Die Pflanzenabbildungen erinnern daher mit ihrer Detailgenauigkeit nicht nur an die botanischen Illustrationen Maria Sybilla Merians aus dem 17./18. Jahrhundert. Vielmehr knüpfen die unterschiedlichen Pflanzenmotive in ihren diversen Zuständen an die niederländische Stilllebenmalerei und insbesondere an die Trompe-l’œil-Malerei des 17. Jahrhunderts an.

 

„Die Fotografie ist vor allem ein Abbildendes Medium.“ (Walter Spagerer)

Liste der Werke

Fordern Sie gerne weitere Informationen zu diesen und weiteren Werken bei uns an: gallery@princehouse.de