Between Light and Shadow // Light Enters

Künstler

Markus Kaesler

Titel

Ber’Sheva

Serie

Between Light and Shadow // Light Enters

Jahr

2012

Ort

Ber`Sheva, Israel

Maße

45 cm x 54 cm

Technik

Handabzug auf Silbergelatine, im 70 cm x 80 cm Passepartout arctic white, Print 2016

Edition

2/3

Künstler

Markus Kaesler

Titel

Zagreb

Serie

Between Light and Shadow // Light Enters

Jahr

2016

Ort

Zagreb, Kroatien

Maße

45 cm x 54 cm

Technik

Handabzug auf Silbergelatine, im 70 cm x 80 cm Passepartout arctic white, Print 2016

Edition

2/3

Künstler

Markus Kaesler

Titel

Berlin

Serie

Between Light and Shadow // Light Enters

Jahr

2016

Ort

Berlin, Deutschland

Maße

45 cm x 54 cm

Technik

Handabzug auf Silbergelatine, im 70 cm x 80 cm Passepartout arctic white, Print 2016

Edition

2/3

Between Light and Shadow // Light Enters

„between light and shadow“ ist durch das Zusammenführen zweier ursprünglich eigenständiger Serien entstanden, die unter diesem Titel zum ersten mal in direkten Bezug gesetzt werden. Beide Serien, die unabhängig voneinander entstanden sind, beschäftigen sich mit mit dem selben Thema. Allerdings erfolgte die Annäherung von der jeweils diametral gegensätzlichen Richtung. Die Serien eint die kompositorische Klarheit zwischen den Polaritäten schwarz und weiß, hell und dunkel. Im Spannungsbereich zwischen Licht und Schatten. Was passiert, wenn Tageslicht in dunkle Räume fällt? Was, wenn Schatten offene Strukturen formen? Das Entstehende ist nicht statisch, ist durch den Sonnenstand ständiger Veränderung unterworfen. Das Bild ist nur eine Momentaufnahme. Das Essentielle spielt sich dazwischen ab. Rein formalästhetisch betrachtet, stellen beide Serien eine sich schliessende Einheit dar. In der einen Serie wird die Spannung aus den hellen Elementen gearbeitet, in der anderen aus den dunklen Räumen heraus. Gemeinsam bilden sie einen sich schliessenden Kreis. Es entsteht eine Harmonie zwischen Licht und Schatten, ein Ausgleich zwischen den sich gegenseitig bedingenden Gegensätzen.
Die Umsetzung mit einer Camera Obscura erlaubt, das Licht weitgehend unmanipuliert auf dem Film zeichnen zu lassen. „Es hat für mich etwas Ursprüngliches und Authentisches, ohne optische Korrektive zu arbeiten. Etwas Wahres.“ Beide Serien sind global angelegt, ohne jedoch den jeweiligen Ursprung der einzelnen Fotografie herauszustellen. So entstehen Fotografien, die sich nicht lokalisieren lassen und die durch die gefühlte Absenz kultureller Zugehörigkeit die Freiheit besitzen, von Angehörigen unterschiedlichster Kulturräume unvoreingenommen betrachtet werden zu können. Die Loslösung von wertender kultureller oder religiöser Aufladung eines Ortes und die konsequente Reduktion auf die Materialität der dargestellten Orte im Zusammenspiel mit Licht, zeigt Analogien auf, die Grenzen überschreiten. Als Serie betrachtet, verwischt der Eindruck des Hier und Dort, von Heimat und Fremde. Alles wirkt gleichweg vertraut wie fremd.